Wir benutzen Cookies, um unsere Webseite und deren Inhalte für Sie zu optimieren. Durch die Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
(Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen)

Ich bin einverstanden

Presse

Alles Wissenswerte zur Entwicklung der Nanogate SE.

Nanogate erwartet 2016 Umsatzsprung auf mehr als 105 Mio. Euro – Vorläufige Zahlen für 2015 übertroffen

27.04.16

2015: Konzernumsatz steigt um mehr als 30 Prozent auf knapp 91 Mio. Euro, EBITDA erhöht sich überproportional auf 10,2 Mio. Euro, Dividende soll 0,11 Euro je Aktie betragen, operativer Cashflow verbessert sich um rund 50 Prozent auf 12,3 Mio. Euro - 2016: Umsatz soll mehr als 105 Mio. Euro erreichen, EBITDA dürfte auf mehr als 12 Mio. Euro steigen, Geschäft mit veredelten Komponenten gewinnt an Bedeutung, Start der neuen Technologieplattform 

 

Göttelborn, 27. April 2016. Die Nanogate AG, ein international führendes, integriertes Systemhaus für Hochleistungsoberflächen, möchte 2016 erneut deutlich wachsen: Der Umsatz soll auf mindestens 105 Mio. Euro steigen. Das operative Ergebnis (EBITDA) dürfte damit auf mehr als 12 Mio. Euro zulegen. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der Konzern Geschäftsvolumen und Profitabilität erheblich. So legte der Umsatz um mehr als 30 Prozent auf 90,9 Mio. Euro zu. Das EBITDA erhöhte sich noch stärker auf 10,2 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich trotz der Belastungen aus der Expansionsstrategie auf 3,0 Mio. Euro, das Konzernergebnis auf 0,5 Mio. Euro. Die Dividende soll erneut 0,11 Euro je Aktie betragen. Der operative Cashflow verbesserte sich um rund 50 Prozent auf 12,3 Mio. Euro und spiegelt die starke Geschäftsentwicklung wider. Nanogate wird sein Wachstumsprogramm Phase5 mit neuen Technologien und Anwendungen sowie einer stärkeren Internationalisierung fortsetzen.

 

Ralf Zastrau, Vorstandsvorsitzender der Nanogate AG: „Nanogate blickt auf ein starkes Geschäftsjahr 2015 zurück und ist für 2016 äußerst zuversichtlich gestimmt. Internationale Expansion und innovative Technologien sind wesentliche Eckpfeiler unseres anhaltenden Wachstumskurses. Sowohl im abgelaufenen Geschäftsjahr als auch zu Beginn des neuen Jahres erreichte Nanogate wichtige Erfolge beim Ausbau der Marktposition. Unser laufendes Strategieprogramm zahlt sich zunehmend aus. Wir verzeichnen eine starke Geschäftsentwicklung und legen zugleich die Grundlage für weiteres Wachstum. Nanogate navigiert sich anhand der Wachstumsagenda Phase5 in eine neue Dimension. Der starke Umsatzanstieg im Jahr 2015 bestätigt unsere gute strategische Ausrichtung. Zugleich konnten wir trotz der zahlreichen Wachstumsschritte und der temporären Belastungen aus der Umsetzung der Expansionsstrategie die Profitabilität weiter erhöhen.“

 

Operatives Ergebnis steigt überproportional

Nanogate erreichte 2015 erneut Bestmarken bei Umsatz und operativem Ergebnis. Der Konzernumsatz stieg, auch konsolidierungsbedingt, um 32,5 Prozent auf 90,9 Mio. Euro (Vj. 68,6). Im Vergleich zum Jahr 2013 – vor dem Start des Strategieprogramms Phase5 – legte der Umsatz um mehr als 70 Prozent zu. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 profitierte die Gesellschaft von einer hohen Nachfrage in allen Zielmärkten sowie einem besonders starken Jahresendgeschäft. Wichtige Umsatzträger sind die beiden strategischen Wachstumsfelder Advanced Metals und Advanced Polymers. Das Exportgeschäft legte um etwa ein Drittel auf rund 42 Mio. Euro zu und ist weiterhin ein wichtiger Absatzmarkt, dessen Bedeutung stetig zunimmt. Die Gesamtleistung des Konzerns stieg auf 94,8 Mio. Euro (Vj. 71,1).

 

Das operative Ergebnis (EBITDA) legte trotz der Belastungen aus der Expansionsstrategie überproportional zu: Das Konzern-EBITDA erhöhte sich auf 10,2 Mio. Euro (Vj. 7,4). Die Belastungen resultieren aus Kosten für Projekte und Prozesse im Zusammenhang mit dem Ausbau des Technologieportfolios und der Kapazitäten. Hinzu kommen Einmaleffekte aus Transaktions- und Integrationskosten. Trotz dieser Kosten erhöhte sich die Konzern-EBITDA-Marge auf 11,2 Prozent (Vj. 10,8). Ohne Sondereffekte wäre die operative Marge entsprechend höher ausgefallen. Das Konzern-EBIT stieg auf 3,0 Mio. Euro (Vj. 2,5). Das Konzernergebnis erreichte 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,4). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,16 Euro (Vj. 0,15) je Aktie. Daher schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung vor, erneut eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie auszuschütten.

 

Operativer Cashflow um etwa 50 Prozent gestiegen

Die Finanzkraft des Konzerns erhöhte sich trotz des mit dem Expansionskurs verbundenen Mittelaufwands, beispielsweise mit Investitionen in Technologien und Kapazitäten, sowie der Belastungen für die internationale Markterschließung. So stiegen die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag auf 22,7 Mio. Euro (Vj. 17,8). Dazu trugen in erster Linie die starke Geschäftsentwicklung sowie eine erfolgreiche Kapitalerhöhung im März 2015 bei. Der operative Cashflow erhöhte sich um etwa 50 Prozent auf 12,3 Mio. Euro (Vj. 8,2). Die Bilanzsumme des Konzerns legte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 123,8 Mio. Euro (Vj. 108,5) zu. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 41,4 Prozent (Vj. 39,0).

 

Prognose und Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 ist Nanogate erneut optimistisch gestimmt. Auf Basis der vorhandenen Projekte sowie der Mehrheits-Übernahme des Kunststoff-Spezialisten Goletz erwartet der Konzern einen deutlich steigenden Umsatz auf mehr als 105 Mio. Euro. Damit würde der Konzern seine mittelfristig angepeilte und 2014 erstmals angekündigte Umsatzmarke von 100 Mio. Euro übertreffen und einen bedeutenden Meilenstein seiner Wachstumsstrategie Phase5 erreichen, nachdem 2013 erst ein Umsatz von 53 Mio. Euro erreicht worden war. Beim operativen Ergebnis (EBITDA) erwartet der Konzern 2016 trotz der anhaltenden Belastungen aus der Expansionsstrategie sowie der einmaligen Transaktions- und Integrationskosten ebenfalls eine deutliche Steigerung auf über 12 Mio. Euro. Weiterhin werden erhebliche Mittel in das laufende Investitionsprogramm und die internationale Expansion fließen. Das Konzernergebnis wird angesichts des Wachstumskurses unverändert von planmäßigen Abschreibungen sowie Finanzierungskosten geprägt sein.

 

CEO Ralf Zastrau kommentiert den Ausblick für 2016: „Wir führen Nanogate mit Hilfe des Strategieprogramms Phase5 in eine neue Dimension – hinsichtlich Know-how, Leistungsspektrum und Geschäftsvolumen. Für die anstehenden Aufgaben sind wir gut gerüstet. Im laufenden Jahr konzentrieren wir uns darauf, unsere neue Technologieplattform N-Metals Chrome zur multifunktionalen Metallisierung von Oberflächen zu starten. Parallel dazu gewinnt das lukrative Geschäft mit veredelten Komponenten zunehmend an Bedeutung. Auf Basis unseres vorhandenen Know-hows und der langjährigen Erfahrung in der Serienproduktion möchten wir unser Leistungsspektrum verbreitern. Als Systemhaus verfügen wir über die notwendigen Kompetenzen für Entwicklung und Design, die Fertigung der Komponente und die multifunktionale Beschichtung der Oberfläche. Dazu trägt auch die angekündigte Mehrheits-Übernahme des Kunststoff-Spezialisten Goletz bei. Mittel- und langfristig versprechen wir uns von einem integrierten Systemgeschäft bis hin zur fertig veredelten Komponente einen erheblichen Schub für unser Geschäft.“

 

Zurück